VABO-Schüler besuchen das Henriettenstift in Kirchheim
Ein toller Ausflug mit engagierter Führung und interessanten Gesprächen
16 Schüler der VABO-Klassen der Max-Eyth-Schule Kirchheim besuchten gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen, Frau Daldavanis und Frau Malli das Pflegeheim Henriettenstift in Kirchheim. Begleitet wurde die Gruppe außerdem von unserer Schulsozialarbeiterin Frau Prinz.
Die Schüler wurden von drei Sozialbetreuern des Henriettenstifts herzlich empfangen. Mit großem Engagement gestalteten sie eine abwechslungsreiche und auf die Bedürfnisse der VABO-Schüler abgestimmte Führung durch die Einrichtung. Dabei besichtigte die Gruppe die Wohnbereiche, Gemeinschaftsräume und den Garten. Außerdem wurden die verschiedenen Berufsfelder im Pflegeheim vorgestellt und anschaulich erklärt.
Besonders beeindruckend waren die Gespräche mit den Sozialbetreuern. Sie berichteten von ihrem Berufsalltag und erklärten den Schülern die Bedeutung sozialer Berufe sowie des ehrenamtlichen Engagements. Dabei wurde deutlich, dass ehrenamtliche Tätigkeiten nicht nur anderen Menschen helfen, sondern auch eine hervorragende Möglichkeit bieten, die deutsche Sprache im Alltag zu üben, Selbstvertrauen zu gewinnen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Schüler wurden ermutigt, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.
Ein besonderes Highlight war das Wiedersehen mit unserem ehemaligen Schüler Wajid Mosafer. Er absolvierte an der Max-Eyth-Schule im AV seinen Hauptschulabschluss und befindet sich heute im zweiten Ausbildungsjahr zur Pflegefachkraft im Henriettenstift. Sein persönlicher Werdegang zeigte den Schülern eindrucksvoll, welche beruflichen Chancen sich durch Engagement, Motivation und gute Deutschkenntnisse eröffnen.
Die Max-Eyth-Schule freut sich über den gelungenen Besuch und hofft, gemeinsam mit dem Henriettenstift eine langfristige Kooperation aufzubauen. Regelmäßige Besuche, gemeinsame Projekte und Möglichkeiten zum ehrenamtlichen Engagement können die Demokratiebildung, die sprachliche Förderung und die berufliche Orientierung unserer Schüler nachhaltig unterstützen und damit wichtige Ziele unseres Schulkonzepts fördern.
Die Max-Eyth-Schule bedankt sich herzlich bei den Sozialbetreuern und dem gesamten Team des Henriettenstifts für die freundliche Aufnahme, die engagierte Führung und die interessanten Gespräche. Der Besuch war für alle Beteiligten eine wertvolle Erfahrung und wird den Schülern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.





