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Max-Eyth-Schule Kirchheim als „Digitale Schule“ ausgezeichnet

Erstellt von Marie Morschett |

Ein wichtiger Meilenstein für die digitale Schulentwicklung!

Die Ehrung würdigt das Engagement der Schulgemeinschaft und gibt zugleich neue Impulse, digitale Bildung praxisnah, kreativ und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.

Am 15. Oktober 2026 wurden an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Karlsruhe insgesamt 154 Schulen aus Baden-Württemberg für ihr Engagement in den Bereichen MINT und Digitalisierung geehrt. Die Max-Eyth-Schule Kirchheim gehört zu den 74 Schulen, die in diesem Jahr das Siegel „Digitale Schule“ erhielten. Die Auszeichnung wird von der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ gemeinsam mit ihren Partnern vergeben und gilt jeweils für drei Jahre. Sie würdigt Schulen, die digitales Lernen nachhaltig in ihrem Schulalltag verankern und ihre Konzepte kontinuierlich weiterentwickeln.

Für die Max-Eyth-Schule ist die Auszeichnung mehr als eine Bestätigung der bisherigen Arbeit. Sie steht für den Anspruch, junge Menschen auf eine zunehmend digitalisierte und technologisch geprägte Arbeits- und Lebenswelt vorzubereiten. Dabei geht es nicht allein um den Einsatz digitaler Geräte oder Anwendungen, sondern vor allem darum, Schülerinnen und Schüler zu einem verantwortungsvollen, kreativen und reflektierten Umgang mit digitalen Technologien zu befähigen.

Wie dieser Anspruch an der Max-Eyth-Schule mit Leben gefüllt wird, zeigen auch zwei neue Lern- und Gestaltungsräume: der Makerspace und das Netzwerklabor. Vor allem der Makerspace bietet Raum für kreatives, praktisches Arbeiten und das Erproben eigener Ideen. Er wird auch in Kooperation mit der Freihof-Realschule genutzt und stärkt damit den schulübergreifenden Austausch.

Sowohl der Makerspace als auch das Netzwerklabor stehen beispielhaft für eine Lernkultur, in der Wissen nicht nur vermittelt, sondern aktiv angewendet, erprobt und weiterentwickelt wird. Sie schaffen neue Möglichkeiten für handlungsorientierten Unterricht und können zugleich das Kollegium dazu anregen, digitale Werkzeuge, innovative Lernformen und fächerübergreifende Projekte verstärkt in den Unterricht einzubinden.

Die digitale Transformation verändert nicht nur technische Prozesse, sondern auch die Arbeitswelt, die gesellschaftliche Kommunikation und das Zusammenleben. Gerade im Umfeld der beruflichen Bildung ist es deshalb entscheidend, diese Entwicklungen aufzugreifen und Schülerinnen und Schüler auf neue Anforderungen vorzubereiten. Die vierte industrielle Revolution macht deutlich, wie eng Digitalisierung, Automatisierung, Vernetzung und gesellschaftlicher Wandel miteinander verbunden sind.

Die Auszeichnung gibt dem Kollegium der Max-Eyth-Schule einen zusätzlichen Motivationsschub, den eigenen Bildungsauftrag vor diesem Hintergrund zu schärfen und die nächsten Entwicklungsschritte bewusst anzugehen. Ein Ziel ist es, diese Schritte in einem digitalen Schulcurriculum festzuhalten.

Die Ehrung ist deshalb kein Endpunkt, sondern ein Ansporn: Die Max-Eyth-Schule Kirchheim möchte ihren Weg zu einer zukunftsorientierten, praxisnahen und digital gestützten Bildung konsequent fortsetzen.

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