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Interessante Technikerarbeit in der Nachbarschaft der Schule bei der Firma Sprimag

Erstellt von Eugen Mayer |

Entwickelter Prüfstand für Strömungssensoren hilft Produktionsausfälle zu minimieren

Im Rahmen der Weiterbildung zum staatlich geprüften Elektrotechniker entwickelten zwei Technikerschüler der MESK in Zusammenarbeit mit der Firma Sprimag, ein weltweit führender Spezialist für automatisierte Beschichtungslösungen, einen auf einer genormten Messstrecke basierenden mobilen Prüfstand für Strömungssensoren. Das obere Foto zeigt den selbst gefertigten Prüfstand mit Abluftkanal, Schaltschrank und Terminal. Das untere Foto zeigt die am Abluftkanal montierten Strömungssensoren.

Die Motivation für dieses Projekt begründet sich in den hohen Sicherheitsanforderungen moderner Lackieranlagen. Da während des Lackierprozesses leicht entzündliche und explosive Gase entstehen, ist eine kontinuierliche sowie präzise geregelte Absaugung zwingend erforderlich, um die Bildung einer explosionsfähigen Atmosphäre zuverlässig zu verhindern. In der betrieblichen Praxis zeigt sich jedoch die Problematik, dass sich trotz eingesetzter Filtersysteme Lacknebel auf den hochempfindlichen Strömungssensoren ablagert. Diese Verschmutzungen führen unweigerlich zu Messwertverfälschungen oder einem Totalausfall der Sensorik. Da die Anlagensteuerung bei unplausiblen Werten aus Sicherheitsgründen eine sofortige Abschaltung der Produktion erzwingt, resultieren daraus ungeplante Stillstände verbunden mit Produktionsausfällen, die hohe Kosten verursachen.

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