Neues aus der Max-Eyth-Schule in Kirchheim unter Teck

Zum Glück ermöglichen die Lockerungen auch die Ausweitung der Beschulung vor Ort! Wir konnten mit nahezu allen Klassen den Unterricht vor Ort wieder aufnehmen.  Es gab und gibt dabei doch einige Herausforderungen zu meistern: Das Risiko gering zu halten und gleichzeitig möglichst viel Präsenzunterricht anbieten zu können, lautet die Devise.  Das gelingt z.B. durch Umwidmung von Werkstätten zu normalen Unterrichtsräumen. Damit kann man bei größeren Schülergruppen die Abstände wahren.  Das Klassenraummanage­ment zur  Abstimmung der Raumkapazitäten mit den Klassenstärken  macht es möglich, weitgehend  auf die Teilung der Klassen und damit auf die Halbierung des Präsenzunterrichtes  verzichten zu können.  Für Lehrpersonal, das keinen Präsenzunterricht  durchführen darf, erweitern  wir gerade die vorhandenen Möglichkeiten, den Unterricht in einen Klassenraum zu übertragen. Die Dokumentenkamera, ein Raummikrofon, Boxen und ein Beamer auf der Klassenseite sowie ein Rechner mit Kamera  und Headset auf der anderen Seite stellen die Unterrichtskommunikation her. Der Unterricht kann auch aus einem Klassenraum in einen anderen übertragen werden. Hier nutzt dann der Lehrende die Dokumentenkamera für die Aufnahme und die Übertragung  seines Tafelbildes. Ein Raummikrofon und die Boxen stehen für den Ton zur Verfügung. Dieser Art des Unterrichtens wird von den Beteiligten deutlich mehr Erfolg zugeschrieben, als dem Online-Unterricht mit den Schülern zu Hause.
Eine von außen kaum wahrnehmbare Mammutaufgabe in beruflichen Schulen ist das Einflechten der Abschlussprüfungen.  Bereits mehr als 100 schriftliche Abschlussprüfungen (nicht 100 Prüflinge, sondern 100 unterschiedliche Prüfungsfächer-Klassen-Kombinationen) mussten oder besser gesagt konnten erfolgreich durchgeführt werden. Ein besonderer Druck entstand dabei durch die „Corona-Kompression“, die Verschiebung vieler Prüfungen nach hinten.  Der restliche Unterrichtsbetrieb  wurde dabei  weitgehend  weiter geführt. Es ist schon genug Unterricht ausgefallen! Die dazu gehörenden kurzen Zeiträume für Erst- und Zweitkorrektur und die jetzt anstehenden mündlichen Abschlussprüfungen verlangen von der gesamten Kollegenschaft und der Verwaltung ein mehr als sportliches Verhalten.  Hier wird Beachtliches, über das normale Maß hinaus, geleistet.  Natürlich geht unter diesen Bedingungen hin und wieder auch mal etwas schief. Leider wird das eher wahrgenommen und dann sehr viel intensiver diskutiert.  Damit gerät das Gesamtbild gerne in eine nicht unbedingt berechtigte Schieflage.
Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen für eine wohlwollende Beurteilung, bei unserer Schülerschaft für die Unterstützung ,  vor allem bei der Einhaltung der Hygieneregeln (was sicherlich manchmal schwer fällt…), bei den Betrieben und Partnern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit  und in besonderem Maß beim Team Max-Eyth-Schule für das nicht nachlassende Engagement!

Der Schulleiter

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