Der Lagebericht von der Max-Eyth-Schule in Kirchheim

Ein besonderes Schuljahr ist für die Schülerschaft heute zu Ende gegangen. Für die meisten war es ein sehr ungewohnter Kraftakt und sicherlich ist einiges nicht optimal verlaufen. Aber dennoch kann sich das Ergebnis mehr als sehen lassen. In allen Schularten konnten die not­wendigen Prüfungen durchgeführt und damit die Abschlüsse erreicht werden. Glückwunsch an alle, die den Widernissen erfolgreich getrotzt haben und ein zufrieden­stellendes Zeugnis in Händen halten. Danke an all diejenigen, die dazu beigetragen haben.

Lernbrücken
Die Schule beteiligt sich am Ende der Sommerferien an den Lernbrücken. Einige Lehrerinnen und Lehrer aus dem Kollegium der Max-Eyth-Schule bieten Unterricht  zum Nachholen und zur Vorbereitung auf das kommende Schuljahr an. Das kommt nicht nur  Schülerinnen und Schülern aus der Max-Eyth-Schule, sondern auch aus anderen Schulen zu Gute. Leider lässt auch die Ausschöpfung aller Reserven kein flächendeckendes Angebot zu.  Besonders heikel ist die Situation in der Berufsschule, die vom Förderprogramm „Brückenunterricht“ von vornherein ausgeschlossen wurde. Für eine besonders stark betroffene Klasse mit erheblichen Inhaltslücken in Folge von Corona, die direkt nach den Ferien eine Kammerprüfung abzulegen hat, wurde eine externe Fachkraft zur Vorbereitung der Klasse gefunden. Skurril jedoch, dass das Regierungspräsidium keine Möglichkeit der Finanzierung findet. So springt hier der Verein der Freunde und Förderer der Max-Eyth-Schule Kirchheim unter Teck ein, um den Schülerinnen und Schülern Ihre Chancen zu erhalten und bezahlt diesen Unterricht. Leider ist dies nur der Tropfen auf den heißen Stein.

Das Schuljahr 2020-2021
Das neue Schuljahr wird sicherlich auch kein „normales Schuljahr“ werden.  Mit der Planung kann dieses Mal nur mit erheblicher Verzögerung begonnen werden. Zahlreiche Spezialanforderungen sind jetzt schon zu bedenken und mit Änderungen muss gerechnet werden. Die Stundenplaner und Organisatoren waren schon über die Osterferien und Pfingstferien weitgehend durchgängig im Einsatz und werden auch in den Sommerferien nur sehr eingeschränkt zur eigentlich mehr als notwendigen Erholung kommen. Vielfältige Ideen aus der Landesregierung in Bezug auf den IT-Einsatz an Schulen sollen zusätzlich umgesetzt werden. Das bringt neben Arbeit hoffentlich auch einige mobile Geräte für unsere Schülerinnen und Schüler an die Schule. Das passt wiederum gut zum neuen Dakora-Projekt im Übergangsbereich. Unsere MESK wurde mit dem BFPE als Pilotschule ausgewählt, um tabletgestützten Unterricht zu entwickeln und durchzuführen. Damit war auch die Bewerbung um Fördergelder für die IT-Ausstattung erfolgreich.
In den ehemaligen Räumlichkeiten der MESK für Physik und Chemie entstehen momentan hochmoderne Unterrichts- und Laborräume für den Physikunterricht im gesamten beruflichen Schulzentrum Kirchheim. Bis zu den Herbstferien sind sie dann hoffentlich nutzbar. In der Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule wird im Gegenzug bald das neue Zentrum für den Unterricht in Chemie und Biologie zur Nutzung für beide Schulen neu erstellt. Auch in der IT-Infrastruktur werden zunehmend Synergieeffekte in der Kooperation genutzt.
Darüber hinaus wird die I4.0-Landschaft ständig weiterentwickelt. Die gewerblichen Schulen im Landkreis Esslingen sind dabei, gemeinschaftliche Projekte durchzuführen. Kooperatio­nen mit mehreren Hochschulen, mit Betrieben und Verbänden sorgen ständig für einen fruchtbaren Austausch. Herr Landrat Einiger hat vor, im neuen Schuljahr die Fortschritte persönlich vor Ort in Augenschein zu nehmen.

Die Max-Eyth-Schule setzt alles dran, der Schülerschaft im nächsten Schuljahr ein möglichst vollwertiges Angebot bieten zu können! Bis dahin alles Gute und schöne Ferien!

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