Auch Lehrer und Lehrerinnen lernen nicht aus...

15 Berufschullehrer und eine Berufsschullehrerin aus Baden-Württemberg, Bayern und Hessen trafen sich in der Werksniederlassung Süd der Amazone-Werke , um sich direkt beim Maschinenhersteller in Sachen Bestell- und Pflanzenschutztechnik weiterzubilden.

Am 1. Lehrgangstag stellten die beiden Trainer Michael Endrös und Marc Kaiser vom Amazone-Vertriebsteam die baulichen Unterschiede zwischen Kreiseleggen und Kreiselgrubbern gegenüber. In Kombination mit Aufbausämaschinen werden dabei Saatbeetvorbereitung und Aussaat in einem Arbeitsgang kombiniert. Im weiteren wurde deshalb der Systemaufbau der mechanischen Drillmaschine Cataya und der pneumatischen Drillmaschine Centaya zunächst in der Theorie vorgestellt, um dann am Nachmittag die besprochenen Baugruppen in der Maschinenhalle an vorbereiteten Schulungsmaschinen zu identifizieren. Schließlich mussten die Lehrgangsteilnehmer praxisorientiert an einer Drillmaschine Cataya Super die für die Aussaat notwendigen Grundeinstellungen vornehmen, sich mit der Maschinensteuerung vertraut machen und eine praktische Abdrehprobe durchführen.

Am 2. Lehrgangstag stand die Pflanzenschutztechnik auf der Agenda. Im Schulungsraum stellten Herr Endrös und Herr Kaiser den Teilnehmern zunächst den Systemaufbau der Anbau- und Anhängefeldspritzen vor. Anhand von Brüheplänen wurden dabei auch die Vorgänge beim Ansetzen und Homogenisieren der Spritzbrühe, bei der Applikation auf dem Feld und schließlich bei der Spritzenreinigung erklärt. Nachmittags sollten die Lehrgangsteilnehmer dann in der Maschinenhalle an einer Anbauspritze der Baureihe UF die Systembauteile erkennen und einzelne Funktionen an der Maschinensteuerung vornehmen, wie z.B. das Ansaugen von Klarwasser beim Befüllen der Feldspritze. An einer Anhängefeldspritze der Baureihe UX wurde abschließend auf dem Hof vor der Maschinenhalle der Systemaufbau des Super-L-Feldspritzengestänges besprochen und die Gestängeklappung gezeigt. Auch die Wirkungsweise der automatischen Gestängeführung „Distance Control“ wurde vorgeführt.

Abschließend möchten wir Fachlehrer uns bei den Amazone-Werken – insbesondere bei Michael Endrös und Marc Kaiser – für die praxisnahe Fortbildung bedanken. Durch frühzeitige Planung des Termins und der Lehrgangsinhalte konnte die Fortbildung bei den beruflichen Fachschulen in drei Bundesländern ausgeschrieben werden, so dass sich eine ausreichende Teilnehmerzahl ergab. Vielen Dank auch an die Abteilung Schule und Bildung im Regierungspräsidium Stuttgart, welche die Planung des Lehrgangs unterstützte und koordinierte.

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