Berufsfachschule 2 BFS

Zweijährige Gewerblich-technische Berufsfachschule der Max-Eyth-Schule Kirchheim unter Teck

1. Kurzinformation

Die zweijährige Gewerblich-technische Berufsfachschule bietet Absolventen der Hauptschule eine Grundlage für eine aufbauende Berufsausbildung in einem Ausbildungsbetrieb und weitere Aufstiegsmöglichkeiten bis hin zur Hochschulreife. Sie führt in 2 Schuljahren zur Prüfung der Fachschulreife und vermittelt neben der theoretischen Ausbildung eine fachpraktische Berufsausbildung entweder in der Fachrichtung Metall- oder Elektrotechnik im Umfang des 1. Ausbildungsjahres.

2. Aufnahmevoraussetzungen - Bewerbungsverfahren

Aufnahmevoraussetzung ist:
 1) der Hauptschulabschluss oder Abschlusszeugnis des Berufseinstiegsjahrs oder
 2) das Zeugnis mit dem Versetzungsvermerk in die Klasse 10 der Realschule oder des Gymnasiums des neunjährigen Bildungsganges oder das Versetzungszeugnis in die Klasse 9 des achtjährigen Bildungsganges oder
 3) das nach dem Besuch der Klasse 9 erteilte Abgangszeugnis der Realschule oder des Gymnasiums des neunjährigen Bildungsganges oder das nach dem Besuch der Klasse 8 erteilte Abgangszeugnis des Gymnasiums des achtjährigen Bildungsgangs, wobei jeweils in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik ein Durchschnitt von 4,0 erreicht sein muss und in höchstens einem dieser Fächer die Note „mangelhaft“ erteilt sein darf, oder
 4) der Nachweis eines der Nummer 1, 2 oder 3 gleichwertigen Bildungsstandes Sofern nach Aufnahme aller Bewerber, die die Voraussetzungen nach Absatz 1 erfüllen, noch nicht alle Plätze an der Schule besetzt sind, kann der Schulleiter außerdem Bewerber mit dem Versetzungszeugnis in die Klasse 9 der Werkreal- oder Hauptschule aufnehmen, wenn im Versetzungszeugnis in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik jeweils mindestens die Note „befriedigend“ erzielt wurde.
Achtung: Die Bewerbung erfolgt nur noch an der Schule der 1. Priorität bis spätestens 1. März des betreffenden Jahres.
Dem Formblatt sind ein Lebenslauf und die beglaubigte Kopie des Halbjahreszeugnisses beizulegen. Bewerber, deren Aufnahmeantrag nach dem Anmeldetermin eingeht, werden bei der Bewerberliste hinten angestellt.

3. Maßgebende Fächer und Kernfächer

Maßgebende Fächer sind alle Fächer des Pflichtbereichs mit Ausnahme von Sport. Das Fach Sport ist dann zusätzlich als maßgebendes Fach zu berücksichtigen, wenn sich die Note zu Gunsten des Schülers auswirkt. Kernfächer unter den maßgebenden Fächer sind Deutsch, Englisch, Mathematik und Berufsfachliche Kompetenz. In BFK muss mindestens die Note 4,0 erreicht werden.

Stundentafel

Berufsfelder  1. Metall-technik. 2. Metall-technik  1.Elektro-technik 2.Elektro-technik
Schuljahr  1. 2.  1. 2.
1. Pflichtbereich    
1.1 Allgemeiner Bereich    
Religionslehre/Ethik  2 1  2 1
Deutsch  3 2  3 2
Englisch  3 4  3 4
Geschichte mit Gemeinschaftskunde  2 2  2 2
Mathematik  3 4  3 4
Sport  2 2  2 2
Physik  2 2  2 2
1.2 Profilbereich    
Berufsfachliche Kompetenz 1) mit Projektkompetenz 2)  4 4  4 4
Berufspraktische Kompetenz  9 9  9 9
1.3 Wahlpflichtbereich  4 4  4 4
z. B. Chemie, Wirtschaftslehre, IT-Kompetenz    
Wochenstunden (gesamt)  34 34  34 34

 

1) siehe hierzu: Lernfeldübersicht lt. jeweiligem Landeslehrplan. Das bisherige Fach Technologiepraktikum ist integriert und soll mit insgesamt 2 Wochenstunden in den 2 Ausbildungsjahren unterrichtet werden. Bei Kürzung kann stattdessen Laborunterricht erteilt werden. Im Bereich der Berufsfachlichen Kompetenz und der Projektkompetenz kann computerbezogener Unterricht oder Laborunterricht mit in der Summe 1 Wochenstunde verteilt auf 2 Ausbildungsjahre in Klassenteilung erteilt werden.

2) Die Projektkompetenz ist integrativer Bestandteil des Lernfeldunterrichts. Der Anteil der Projektkompetenz umfasst hiervon ca. ¼.

4. Probezeit

Die Aufnahme erfolgt zunächst auf Probe. Am Ende des ersten Schulhalbjahres wird ein Halbjahreszeugnis erteilt. Die Klassenkonferenz entscheidet auf Grund der Noten des Halbjahreszeugnisses über das Bestehen der Probezeit.

5. Prüfung und Abschluss

Zur Abschlussprüfung werden die Kernfächer schriftlich und ein weiteres Pflichtfach mündlich geprüft. Zudem findet eine praktische Prüfung zur Berufspraktischen Kompetenz statt. Mit Abschluss wird die Fachschulreife erworben, die als „Mittlere Reife“ dem Abschluss der Klasse 10 eines Gymnasiums oder dem Realschulabschluss gleichgestellt ist. Die berufliche Grundbildung kann bei einer Anschlusslehre mit 1 Jahr auf die betriebliche Ausbildung angerechnet werden.

6. Ausbildungsweg nach dem Besuch der Schule

1) Schulische Laufbahnen
 a) Technisches Gymnasium, mit dem Ziel der Hochschulreife und der Zugangsberechtigung zu allen Hochschulen und Fachhochschulen.
 b) Berufskollegs (z.B. informations- und kommunikationstechnischer Assistent/in, physikalisch-technischer Assistent/in, chemisch-technischer Assistent/in)
 c) Besuch einer Techniker- oder Meisterschule (nach abgeschlossener Berufsausbildung und mehrjähriger Berufspraxis)
 d) 2-jährige Technische Oberschule (nach der Berufsausbildung und Berufstätigkeit) Teilweise sind bestimmte Notendurchschnitte für die Aufnahme erforderlich.
2) Wahl eines Ausbildungsberufes mit erhöhten Anforderungen (z.B. Werkzeugmechaniker/in, KFZ-Mechatroniker/in, Mechatroniker/in, IT-System-Elektroniker/in etc.)

7. Anmeldung

Der beiliegende Aufnahmeantrag ist bis 1. März des betreffenden Jahres an die Max-Eyth-Schule Kirchheim u. Teck einzureichen.

Frau Leuthier MESK

Frau Leuthier

Tel.: 07021-92043-108

Zuständig für

  • Zweijährige Berufsfachschule
  • Berufsfachschule Pädagogische Erprobung
  • Fachschule für Technik
  • Kursgeld-Rechnungen für Fach- und Meisterschule
  • Lernmittel

Bürozeiten sind

vormittags (außer Dienstag) und Dienstag nachmittags

 

 

 

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Nur Fliegen ist schöner...

... dachten sich die Schüler der 2-jährigen Berufsfachschule bei ihrem Besuch des Hochseilgartens in Wernau. Das Wetter meinte es gut mit ihnen und so erklommen die Teilnehmer die mehrere Meter hohe Plattform bei strahlendem Sonnenschein, um sich anschließend über wacklige Hängebrücken und weitere Hindernisse in luftiger Höhe fortzubewegen. Zum Abschluss durfte jeder einfach mal „abhängen“.


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